Das ist aber unrealistisch ...

Dienstag, 27. Februar 2018

... oder auch: Sätze, die ich nicht mehr lesen und hören kann! Nein, eigentlich geht es wirklich hauptsächlich um den Satz: Das ist aber unrealistisch! Diesen Satz gibt es natürlich in vielen unterschiedlichen Ausführen, von der schlichten Ein-Wort-Aussage "unrealistisch" über "Wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben" bis hin zu "Niemals würde jemand in so einer Situation so handeln".


Ja, manchmal ertappe ich mich selbst bei solchen Gedanken, ich glaube, wenn wir Bücher lesen oder Serien schauen, lässt sich das nur schwer verdrängen. Das ist auch okay, solange wir den nächsten Schritt mit diesem Gedanken tun und ihn als das sehen, was er ist: Ein subjektiver Gedanke, vielleicht auch ein subjektives Gefühl, der/das meine Meinung widerspiegelt und dem der nötige Funke Multiperspektivität fehlt oder auch das "Ahhh, da hinter dem Tellerrand gibt es noch mehr"-Moment.
Das Buch ist schlecht, Das Buch ist scheiße, Die Protagonistin soll stark sein, ist aber schwach, Die Protagonistin handelt unlogisch. Das Buch ist ein einziges Klischee. Das Buch ist zu kitschig!
Was soll ich sagen? Nichts und niemand ist perfekt. Und ich kann es einfach nicht mehr hören. Nein, das ist es nicht! Für dich vielleicht, aber diese Aussagen sind nicht allgemein gültig. Unsere Gefühle und Gedanken entspringen uns und unseren Wissens- und Erfahrungswerten, deshalb ist es nötig, sie zu erweitern. Für EUCH kann das Buch zu kitschig sein und natürlich könnt IHR auch mal etwas nicht nachvollziehen. Das passiert. Ich kenne das auch. Das Buch war dann eben nichts für mich. Aber wisst ihr was? Wenn etwas für mich als Person absolut unlogisch erscheint oder ich mich über Charaktere und ihre Entscheidungen ärgere, versuche ich mir eine Sache immer wieder ins Gedächtnis zu rufen: Dies ist eine FIKTIVE Geschichte. Eine Geschichte, die so passieren KÖNNTE, aber nicht passiert ist.

Sind wir doch ehrlich: Alles ist möglich. Das Mädchen, das entführt wird, kann sich durchaus in den Entführer verlieben. Ob uns das gefällt, ist eine andere Sache, aber es kann passieren. Und das starke, toughe Mädchen, kann sich plötzlich von einem Jungen herumschubsen lassen, weil sie sich verliebt, auch wenn sie nicht will. Nicht jeder kann sich dem entziehen. So etwas passiert. So oft. Unglaubwürdigkeit fängt bei mir an, wenn mir ein Autor in einem Nicht-Fantasy-Werk erzählen will, dass seine Katze mit richtigen Worten mit ihm spricht und dabei einen Hut aufhat. Nicht, wenn eine Protagonistin sich sofort verliebt in einen Kerl, der sie schlecht behandelt. Warum? Weil das passieren kann! ES KANN PASSIEREN! Es ist möglich. Man kann also sagen: Die Entwicklung hat mir nicht gefallen oder Ich hätte an ihrer Stelle anders gehandelt. Aber vergesst bitte nicht: Dies ist eine Geschichte mit einer Person, der man einen Charakter zugeschrieben hat, der nicht zwingend dem euren entspricht. Es ist wie im realen Leben: Menschen sind anders, kompliziert und ihr solltet versuchen, euch in sie hineinzuversetzen. Sie zu verstehen. Wenn das manchmal nicht geht, geht es nicht. Das ist okay. Aber schreit dann nicht UNREALISTISCH, nur weil ihr einen anderen Weg gewählt hättet. Weil ihr glaubt, ihr hättet euch nicht verliebt, ihr wärt nicht neugierig geworden oder ihr hättet nicht nachgegeben.

Ich hab keine Ahnung, ob das hier alles Sinn macht, aber ich musste es aufschreiben.

Egal, ob Blogger oder Leser: Wählt eure Worte so, dass sie nicht so klingen als wäre eure Meinung von einem Buch die absolut universell richtige Ansicht dazu. Denn ich glaube, die gibt es nicht. Jeder von uns fühlt und denkt anders, wir sollten es also auch den Protagonisten in den Büchern zugestehen. Wir müssen sie nicht mögen, manchmal auch nicht verstehen, aber sprechen wir ihnen doch nicht ihre Glaubwürdigkeit ab.

Denn vielleicht verliebt sich gerade irgendwo auf dieser Welt ein Mädchen in einen frechen Jungen und versteht es selbst nicht. Vielleicht trifft gerade jemand eine absolut bescheuerte Entscheidung, weil er sie in diesem Moment für richtig hält. Und vielleicht gibt es noch eine ganze große Welt hinter dem Tellerrand unserer Werte und Erfahrungen und Meinungen.

Seid kritisch, ehrlich, aber auch differenziert, reflektiert und respektvoll. Auch ich übe noch. Es ist eine Gradwanderung :)

Oder was sagt ihr dazu? Ich bin gespannt! Gerade im New Adult Bereich wird diese Aussage immer wieder angebracht und in Rezensionen benutzt.





Kommentare:

  1. Hey Ava,

    das hast du sehr treffend geschrieben.
    Ich finde auch manchmal, dass ich nicht alle Handlungen nachvollziehen können muss. Ich erlebe das Buch, ja. Aber ich BIN nicht (immer) die Protaginistin und ich würde in meinem Leben anders handeln, dennoch muss es nicht schlecht sein.

    Ich formuliere es auf meinem Blog gern so, dass es eben deutlich ist, wie ICH es empfand.

    Ganz liebe Grüße
    Vanny

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  2. Hallo Ava,
    einen tollen Beitrag hast du da geschrieben geschrieben.
    Ich habe solche Sätze in Bewertungen auch schon öfters gelesen. Ich habe auch schon gesehen das eine Fantasygeschichte eine extrem schlechte Bewertung bekam nur weil der Leser sich einen Vampir nicht so vorstellen könnte wie er im Buch beschrieben war.

    Mir gefällt das auch überhaupt nicht. Natürlich habe ich mich schon das ein oder andere Mal an den Kopf gefasst weil ich eine Handlung nicht nachvollziehen könnte. Aber deswegen würde ich nie über das Buch herziehen. Ich würde in der Rezension erwähnen das die Handlungen teilweise für mich persönlich nicht immer nachvollziehbar waren, mehr aber nicht.
    Wie du schon sagst ein Buch ist fiktiv und der Autor sollte doch die Freiheit haben, seine Geschichte so niederzuschreiben wie er sie im Kopf hat.

    LG Mareike

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  3. Das ist sowas von richtig. Jeder Mensch ist einzigartig und es ist seine Entscheidung, wie er mit Worten, Filmen und Meinungen umgeht. Manchmal fällt es mir auch schwer, manche Dinge so zu sehen, wie sie sind. ich lese sehr gern und kann mich gut in die Geschichte rein versetzen. Manchmal eben auch nicht. Das ist dann eben so. Deshalb verliere ich nicht gleich die Fassung und nehme mir das nächste Buch zum lesen. Im übrigen schreibe ich auch Geschichten. Aber aus meinem Leben und über die erfolgreichen Gewinnspiele, die ich schon erlebt habe. Lustig, aber auch nachdenkliche Momente. Mal sehen, wie das dann alles funktioniert. Im Moment habe ich Spaß am schreiben. Vielleicht wird es ja sogar verlegt. Aber da brauche ich noch einige Zeit. LG

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  4. Liebe Ava,

    du hast das sehr schön geschrieben, ich habe auch schon Bücher gelesen, da hätte ich die Protagonisten leicht geschüttelt�� und ich nicht verstanden habe warum sie so reagiert oder etwas getan haben was ich so nicht erwartet hätte.

    Jedoch lese ich ein Buch, weil ich gerne andere Welten oder fiktive Personen liebe....und ja natürlich sind die Charaktere nicht wie ich und handeln auch anders...das sind keine Tatsachenberichte....es werden uns Geschichten geschenkt.

    Ich würde nie bei einer Geschichte, mein handeln einfließen lassen, dann bräuchte ich ja nicht zu lesen.

    Ich habe auch schon gesehen, dass manche etwas nicht nachvollziehen können, oder anders reagiert hätten.....ich muss dann nur immer denken.....MENSCH...das ist eine Geschichte��

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  5. Liebe Ava,

    ein sehr interessanter Beitrag. Aus diesem Grund versuche ich tatsächlich in Beschreibungen, Rezensionen, Diskussionen immer Sätze/Wörtchen wie "In meinen Augen ...", "ich persönlich habe XY so empfunden" oder "Meiner Meinung nach ..." etc. pp. zu verwenden, eben so, dass dies tatsächlich alles auf mich und meine persönliche Meinung zugeschnitten ist, denn, so Leid es mir auch tut, ich habe tatsächlich ein Problem mit sogenannten Klischees, die man in jedem zweiten Buch wiederfindet. Dennoch versuche ich immer bloß meine persönlichen Empfindungen und vor allen Dingen meine Gedankengänge etc. pp. irgendwie nachvollziehbar zu erläutern. Denn wie du sagst, jeder ist unterschiedlich, jeder denkt anders, jeder empfindet anders, und für uns alle sind unterschiedliche Dinge wichtig/nicht so wichtig ... wir alle haben verschiedene Ansichten und das ist auch gut so :-)

    Unrealistisch finde ich persönlich selten etwas, eher nervig, eintönig, langweilig ... schon 1000 Mal gelesen etc. pp. aber unrealistisch? Unrealistisch ist - wie du sagst - eine sprechende Katze in einem Contemporary Roman oder Ähnliches :-)

    Liebste Grüße
    Ivy

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  6. Hallo Ava, Sehr gut geschrieben . Es ist nie so wie man es gern hätte. Fantasy heisst ja deshalb so , und eben auch andere Genre . Ich persönlich habe auch schon Kopf geschüttelt oder gedacht . Warum so und nicht anders ,aber so ist es in Büchern und im waren Leben . Alle Bücher sind gut ,nur für sich selber muss man sehen ob es das richtige ist . Und wie wir die Geschichte sehen . Lg Astrid

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  7. Liebe Ava!

    Ich danke dir für diesen Beitrag denn schon seit Tagen habe ich einen Gedanken zu diesem Thema. Ich habe vor kurzem 'Wintersong' von S. Jae-Jones gelesen und davor schon einige Rezensionen von diesem Buch gesehen. Es war auch eine dabei die von diesem Buch komplett abrät.

    Der Blogger meinte er würde an den Geschmack der Leute zweifeln die dieses Buch gut finden und weiterempfehlen. Es ist für mich vollkommen okay seine eigene Meinung über ein Buch zu haben aber ich finde es unfair anderen Bloggern gegenüber dessen Geschmack in Frage zu stellen.

    Für mich klingt das nicht sehr proffessionell denn jeder hat einen anderen Geschmack. Der eine mags, der andere nicht.
    Ich verurteile auch niemanden der die Fifty Shades of Grey - Reihe
    So, und nach dieser besonders negativen Rezension wurde ich noch neugieriger auf das Buch und habe es gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht von dem Buch, es hat Charakter. Ja es hat Ecken und Kanten und die Protagonistin handelt nicht logisch - na und? Tun wir im echten Leben ja auch nicht,oder?

    Danke nochmal für deinen Beitrag!

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  8. Wie du ja schon so treffend geschrieben hast, jeder fühlt anders und denkt auch anders als der Andere. Daher sind auch die Handlungen der Menschen in genau der selben Situation so komplett unterschiedlich. Man kann den Leuten nicht in den Kopf gucken, kann also nicht sagen, was er/sie denkt und dementsprechend auch nicht nachvollziehen,warum er/Sie in dieser Situation so gehandelt hat.
    Wir Menschen verhalten uns seltsam, treffen unlogische Entscheidungen, dazu sind wir veranlagt. Ganz besonders, wenn man verliebt ist und der Verstand einmal aussetzt.
    Ich selbst habe auch schon in Büchern Dinge gelesen, bei denen ich mir selbst sage:"Hätte ich niemals so gemacht, das ist doch Quatsch!" Aber ich würde nie auf die Idee kommen, dieses Buch dann als "schlecht" zu betiteln!

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  9. Ich kann dir da nicht zustimmen, wie du sagst, vor allem auch im New Adult Bereich. Wenn man solche Bücher nicht mag, sollte man die Finger davon lassen. Auch diese ewige Moralkeule die gerne Geschwungen wird nervt. Denn es ist FIKTIV wahrscheinlich würde sich die Autorin im echten Leben auch nicht so behandeln lassen...Auch ich schreibe schon mal "schlechtere" Rezis, das bleibt nicht aus, aber ich gebe mir immer mühe konstrunktiv und sachlich zu bleiben oder zumindest anzumerken, dass es halt speziell meinen Geschmack nicht getroffen hat. Meine Devise ist: Kritik ist erlaubt aber höflich, konstruktiv und fachlich...Denn ein Buch ist scheiße hilft keinen etwas

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  10. Liebe Ava,

    Ich finde es immer schwierig, wenn man in Rezensionen liest - klischeeerfüllt, unlogisch, "Ich würde nie so handeln".

    Ganz ehrlich? Wer will denn Liebesgeschichten ohne ein bisschen Klischee? Wer will nicht in Young Adult, dass das Mauerblümchen den Star abbekommt. Es sind in der Regel die Handlungen,die wir uns im Herzen wünschen und die gut sind für die Seele.
    Das muss nur gut aufgeschrieben sein.

    Manchmal glaube ich, dass man sehr verbittert sein muss um so gegen ein Buch zu argumentieren.

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  11. Interessanter Artikel :)
    Hat mich zum Nachdenken angeregt.

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  12. Liebe Ava,

    du hast absolut recht. Ich handhabe das ebenso wie Ivy. Ich versuche immer zu schreiben: "Meiner Meinung nach..." oder "für mich persönlich", damit halt klar gestellt ist, dass es nur MEINE Meinung ist und diese nicht zwingend die "richtige" oder "einzige" ist. Aber in meinen Rezension möchte ich halt schon MEINE Gefühle und MEIN Empfinden während dem Lesen darstellen und wenn für mich das Buch dadurch "schlecht" war oder es mich nicht begeistern konnte, dann ist das halt so. Eine Rezension ist ja genau wie ein Buch ein subjektives Empfinden. Aber ich würde nie hergehen und sagen: "Das ist meine Meinung, das Buch ist schlecht für alle Leser auf dieser Welt". Im Gegenteil. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn jemand sagt, dass er das Buch wegen meiner Meinung nicht lesen mag. Denn es könnte demjenigen doch super gut gefallen... Hach, ich hoffe du weiß, wie ich das meine... :D

    Liebste Grüße
    Sonja

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  13. Huhu!

    Ich bin da zwiegespalten!

    Es gibt Dinge, da denke ich "Ok, so würde ICH auf keinen Fall handeln!" – aber Charaktere dürfen auch mal schlechte Entscheidungen treffen, die ihnen nicht gut tun. Es kommt immer drauf an, wie das im Buch erklärt wird und was es für Konsequenzen hat.

    Aber es gibt auch Sachen, wo ich finde, dass sie - rein logisch gesehen - unrealistisch sind. Wenn zum Beispiel ein Charakter, der nie eine Waffe in der Hand hatte und auch keinerlei Wissen darüber hat, die Waffe mühelos lädt, entsichert und seinem Gegner auf große Entfernung sauber zwischen die Augen schießt, ohne dass er im geringsten Probleme mit Rückstoß oder ählichem hat, dann kann ich das nicht mehr einfach glauben.

    Ich hab mal spaßeshalber auf meinem Blog nach "unrealistisch", "unglaubwürdig" und Ählichem gesucht, um zu schauen, was da für mich jeweils der Stein des Anstoßes war! Oft habe ich dann aber festgestellt, dass ich in der Rezension sowas geschrieben habe wie "gar nicht so unrealistisch, wie man erst denken könnte" oder "das würde unrealistisch wirken, wenn nicht..."

    Aber um mal ein paar der anderen zusammenzufassen:

    "Sie Allein" - demonstrierende Bauern glauben, dass Muslime Kinder töten und essen.

    "Skin" - ein Ermittler nimmt einen Tatverdächtigen mit zu einem ungesicherten Tatort.

    "P.S. Ich liebe dich" - jemand filmt ein paar Frauen dabei, wie sie sich in Clubs besaufen und blamieren, und dieser Film wird zu einem preisgekrönten Dokumentarfilm mit Millionenpublikum.

    "Das letzte Zeichen" - die Rebellen bereiten sich seit über 10 Jahren auf einen Putsch vor, aber als der Tag dann gekommen ist, haben sie anscheinend noch NICHTS vorbereitet und übertragen die wichtigen Aufgaben zwei Teenagern, die sie erst seit ein paar Tagen kennen.

    "Survive" - ein Charakter klettert mit gebrochenen Knochen eine Steilwand hoch.

    "Lautlose Nacht" - eine Frau, die noch nie einen LKW gefahren hat, steuert einen 40-Tonner über vereiste Flüsse, durch Schneestürme und Lawinen, während professionelle Trucker sich irgendwo einigeln, weil sie sich nicht mehr auf die Straße trauen.

    "Hamburg Rain" - ein Gegner sagt dem Protagonisten: ich werde dir gleich xyz antun - das solltest du wissen, bevor ich dich in diesem nicht abgeschlossenen Raum allein lasse.

    "Benath Scarlett Valley" - ein Mensch wird geköpft (!!) gefunden, und die Polizei tut es als Kojoten-Angriff ab.

    "Monsieur Blake" - ein Auto fährt gegen einen Baum und explodiert. Passiert eigentlich nur in Filmen.

    Interessanterweise bin ich in meiner Rezension zu "Das verlorene Kind" auf diese Passage gestoßen:

    "Im Allgemeinen ist ein Leser bis zu einem gewissen Punkt bereit, die Geschehnisse in einem Buch erstmal zu akzeptieren - auch wenn sie ihm eigentlich unglaubwürdig erscheinen. Er gewährt dem Autor sozusagen einen Vertrauensvorschuss, erwartet aber im Gegenzug, dass dieser im Laufe der Geschichte alle Unklarheiten beseitigt, alles Unglaubwürdige doch noch glaubhaft erklärt und alles logisch und schlüssig auflöst.

    Ich stelle mir das immer so vor wie ein Gummiband, das man ganz schön weit dehnen kann, ohne dass es reißt. In meinen Augen sind die besten Bücher oft die, wo ein Autor das bis zum Letzten ausreizt und dann in letzter Minute die perfekte Auflösung aus dem Hut zaubert."

    Ich finde es legitim, wenn jemand in einer Rezension schreibt, was er unglaubwürdig oder unrealistisch fand, aber in meinen Augen muss man das trennen – ist es wirklich, rein faktisch gesehen, unrealistisch, oder passt es mir nur nicht?

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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